Lesbisch-schwule Filme : Better Than Chocolate

Better Than Chocolate

EUR 9,95


Viele Filme, die sich des Themas gleichgeschlechtlicher Liebe annehmen, haben zwar viel Charme, aber wenig Ausstattung. Better than Chocolate hat eine handfeste Dosis von beidem und heiße Sexszenen dazu. Unsere Heldin Magie (Karyn Dwyer) ist Verkäuferin in einem Frauenbuchladen. Sie trifft die ungebundene Kim (Christina Cox). Sie ziehen zusammen, nachdem Kims Wohnwagen abgeschleppt wurde. Sehr zum Nachteil für ihre junges Liebesglück ziehen am gleichen Abend auch Maggies Mutter Lila (Wendy Creewson) und ihr jüngerer Bruder wegen Lilas bevorstehender Scheidung ein. Aber was die ganze Geschichte wirklich kompliziert macht, ist die Tatsache, dass Maggie sich ihrer Mutter nicht offenbaren kann. Sogar wenn sie es versucht, rennt Lila wie eine mit Scheuklappen ausgestattete Dampfwalze durch das Gespräch, als ob sie weiß, was kommen wird und es nicht hören will. In diesen Erzählstrang verflochten ist der Kampf Judys (Peter Outerbridge), eines Transsexuellen, der sich in Frances (Ann-Marie MacDonald), die Besitzerin des Frauenbuchladens, verliebt hat. Diese befindet sich gerade am Rande eines Nervenzusammenbruchs, weil der Zoll ein Bücherpaket zurückhält, von dem behauptet wird, dass es obszöne Inhalte enthält. Die ineinander fließenden Geschichten sind geschickt verwoben und Persönliches und Politisches sind unwiderstehlich miteinander verbunden. Aber das befriedigendste an der Geschichte ist, dass die Charaktere Probleme haben, die sich nicht so einfach lösen lassen. Eine Anzahl von bonbonfarbenen Musical-Nummern, zu denen die Schauspieler nur die Lippen bewegen, verleihen dem Film einiges an Pep und die Sexszenen fügen die nötige Hitze hinzu. Aber es sind die Elemente von Kummer und Unklarheit, die den Reiz und die Freude an Better than Chocolate ausmachen. --Bret Fetzer

Mann/Frau/Whatever (was macht da schon ...) ... - ... stellt fest, dass mehr schwule/lesbische/whatever Menschen in der näheren Bekanntschaft existieren als vermutet? Die eigenen Kinder wollen das olle Hetending nicht? Sex`n Gender als reinen Quellentext zu lesen ist erst einmal nichts als die reine Überforderung? Mann/Frau/Whatever stellt fest, dass es da bei einem selbst so seltsame Gelüste gibt, die man/frau/mixed gar nicht wirklich wahrhaben wollte, aber da sind sie auf einmal?Schockiert über sich selbst? Über das gleichgeschlechtliche Päärchen in der Nachbarschaft? Unsicher, ob die Bedienung da vorhin ein Männchen oder Weibchen war (komisch, beides wäre reizvoll, selbst wenn es denn nur als ?2 verkleidet war???)?Nun ... dieser Film ist sozusagen Pflicht, und da es statt eines trockenen wissenschaftlichen Texts oder eines Aufklärungsfilms (siehe Ed Wood, Glen or Glenda) auch noch eine phantastische Komödie ist, wo der/die/das eine mal NICHT schlauer als der/die/das andere ist, sozusagen alle Seiten so ihre Problemchen (???) mit eben Sex`n Gender haben ... bestens. Jedenfalls als Einstiegsdroge in einen wunderbar erweitereten Begriff von Welt und meist auch einen selbst ... denn .. warum würe man/frau/whatever denn sonst zu dieser Filmecke greifen?

Also ich habe mir den Film schon dreimal angesehen... - ... und finde ihn immer noch gut. Mit Humor und trotzdem nich platt, macht dieser Film einfach Spass - und ist streckenweise richtig romantisch. Find ich jedenfalls.

Was soll das denn bitteschön???? - Also, in der sogenannten Szene wird dieser Film ja immer wieder hoch gelobt. Mit diesen wahnsinnigen Beurteilungen in den Ohren, hab ich es mir also auf dem Sofa bequem gemacht und die DVD eingelegt.Doch schon nach 10 Minuten hab ich mich gefragt, ob es noch einen anderen Film, mit dem gleichen Titel gibt und ich vielleicht einfach den falschen habe. Also bitte!!! Hat dieser Film eigentlich irgendeine Geschichte? Dieser Film besteht aus einer Aneinanderreihung von Schenkelklopferhumor und dargestellten Liebesakten, und das alles im Wechselspiel mit billigen Stereotypen und albernen Klischees. Letztlich kann man sagen, dass lediglich die Mutter und der transsexuelle Freund, Figuren sind, die potential haben. Die eigentlichenProtagonistinnen sind hingegen gähnend langweilig (wie der Film). Die Geschichte ist schnell erzählt. In der ersten Minute des Filmes lernen sich zwei Mädchen kennen, die in der 10 Minute unsterblich ineinander verliebt sind. Zwischen der 10 Minuten bis kurz vor Schluß spielen sie dann alerdings keine große Rolle, und wären da nicht die gehäuften Liebesakte, würde man sie auf Grund ihrer Unscheinbarkeit völlig vergessen und sich wundern, dass sie 10 Minuten vor Filmende wieder auftreten. An diesem Punkt des Filmes bricht dann plötzlich eine lächerliche Krise aus, die nach 5 Minuten aber auch wieder bewältigt ist. Fazit Spannungsbogen gleich Null!!!Auch mit dem Argument, dass es so wenig Lesbenfilme gibt, sind die Lobeshymnen auf diesen Film nicht zu rechtfertigen. Er ist einfach nur schlecht!!!

Süßer Film, leicht erzählt - Wer hier nach Tiefsinnigkeit sucht, ist absolut falsch. Aber ich finde, traurige und schwere Filme gibts genug. Dieser Film schafft es trotzdem, viele Probleme anzusprechen und auf leichte Weise zu behandeln. Warum eigentlich nicht... und zugegeben, es werden viele Klischees verpackt. Aber auch das sehr witzig. Insgesamt passt es einfach und die Musik tut ihr übriges!

Süßer als Schokolade - Dieser Film ist ein richtiges Feel-Good-Movie in bester Hochzeit zu dritt-Tradition. Sicherlich strotzt er nur so vor Klischees, was einige Rezensenten auf dieser Seite ja schon bemängelt haben, mich hingegen hat das nicht gestört.Was mich ein wenig gestört hat war die fehlende technische Nachbearbeitung des Filmmaterials für die DVD, so kann man an mehreren Stellen die bekannten Brandblasen in den oberen Ecken erkennen, bzw. wirkt das Bild beim Einstellen des Zooms (z.B. wenn man im Abspann den Soundtrack nachlesen will) ziemlich unscharf. Schade ist auch, daß die DVD ohne jegliche Untertitel auskommt, so muß man sich entscheiden, ob man die deutsche oder die englische Version sehen will und kann dann einfach nur hoffen, daß man alles auch versteht.Trotz aller Klischees -und wenn man mal ehrlich ist, dann kommt kaum ein queerer Film ohne Klischees aus, jawoll, selbst The L-word!- ist Better than chocolade eine herrliche Komödie, durchgedreht und witzig, aber dennoch mit einigen ernsten Untertönen. Die Darsteller werden einem sehr schnell sympathisch, der Humor ist herzerwärmend und die Handlung schnell und witzig. So ist Better than chocolade eine flotte Komödie für faule Nachmittage auf dem Sofa. Großes arthouse-Kino ist das zwar nicht unbedingt , aber dennoch ein großer Spaß.




Better Than Chocolate